Philipp I. (13.11.1504, Marburg-31.3.1567, Kassel), „der Großmütige”, bekleidete von 1509-1567 den Titel „Landgraf der Landgrafschaft Hessen”.
Als Philipp I. die Regierung antreten sollte, war er erst fünf Jahre alt, daher übernahm seine Mutter Anna von Mecklenburg-Schwerin bis 1518 seine Entscheidungen. Philip entwickelte sich zu einem aktiven Befürworter der Reformation. Im Jahre 1527 gründete er die erste protestantische Universität der Welt in Marburg.
1524 heiratete er Christine von Sachsen und noch während diesem Bund ging er eine morganatische Ehe mit Hoffräulein Margarethe von der Saale ein. Damit er nicht der Bigamie überführt würde, musste er sich dem katholischen Kaiser Karl V. unterwürfig zeigen.
In seinem Lebensabend sorgte Philipp I. für Eintracht zwischen den protestantischen Parteien und versuchte, die Schulden des Landes nach dem Schmalkaldischen Krieg zu tilgen, weshalb die Tranksteuer eingeführt wurde.
Jäger 75, 5 Mark Zum 400. Geburtstag Philipps des Großmütigen, 1904, 25 Gramm Silber, 38 mm Durchmesser, Vorzüglich, 40.000 Exemplare. |
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