| | 
| |
| | | Friedrich I. von Baden (9.9.1826, Karlsruhe-28.9.1907, Insel Mainau) war Regent von 1852 bis 1856 und später bis zu seinem Tode Großherzog des Großherzogtums Baden.
Friedrich I. ist bekannt für die Reformen, die er in seiner Herrschaft durchgeführt hat, z.B. die bürgerliche Eheschließung. Er sorgte für den Ausbau des Eisenbahnnetzes und der Wasserwege in Zeiten der Industrialisierung. Somit brach für die Region im Südwestlichen Deutschland eine Blütezeit an.
Goldmünzen faszinieren seit jeher den Menschen. Es war einst das Privileg der Fürsten und Könige, Goldmünzen zu sammeln. Erst mit dem Beginn des Bürgertums und der Zusammenlegung der Königs- und Fürstentümer zu einem vereinigten Kaiserreich wurden Goldmünzen in größeren Stückzahlen geprägt.
Es wurden im deutschen Kaiserreich drei verschiedene Wertstufen geprägt. 5 Goldmark, 10 Goldmark und 20 Goldmark.
Während die 10 und 20 Goldmark Münzen von 1872 bis 1914 geprägt worden sind, wurden die 5 Goldmark Münzen nur im Jahr 1877 und 1878 geprägt, denn die kleinsten Goldmark Münzen konnten sich nicht als Zahlungsmittel durchsetzen. Aufgrund der geringen Prägemengen gelten die 5 Goldmark Münzen als die wirklichen Raritäten des Kaiserreichs.
Interessant dabei ist, dass die 5 Goldmark Münzen von allen großen deutschen Königreichen, sowie Herzog- und Fürstentümern herausgegeben worden sind.
Kurios ist bei den 5 Goldmark Kaiserreichmünzen, dass sie schon im Jahre 1900 außer Kurs gesetzt worden sind. Während die 10 und 20 Goldmark Münzen auch nach 1914 bis zum Jahr 1938 kursgültig waren.
Nichtsdestotrotz mussten auch die 5 Goldmark Münzen ab dem 1.September 1938 an die Reichsbank zum Zwangsumtausch abgeliefert werden. Damit war der Besitz dieser Goldmünzen praktisch verboten.
Doch lieferten zum Glück nicht alle Bürger ihre 5 Goldmark Münzen bei der Reichsbank ab. Allein diesen mutigen Bürgern ist der Erhalt von geringen Restmengen der Kaiserreich Goldmünzen zu verdanken. Seither sind die Goldmünzen aus der deutschen Kaiserzeit eines der beliebtesten Sammelgebiete und die 5 Goldmark-Münzen die seltensten Münzen des Kaiserreichs.
Ganz besonders selten und begehrt sind Kaiserreich Goldmünzen in prägefrischer Erhaltung, d.h. diese Goldmünzen waren nie im Umlauf. Es ist kaum zu glauben, wie diese Münzen die Kriegswirren und die wechselhaften Zeiten überdauert haben. Dies Münzen wurden seit der Ausgabe vor meist über 100 Jahren aufgehoben und dann oft von Generation zu Generation weitergegeben, wobei der Besitz von Goldmünzen in der Zeit von 1938 bis 1945 strafbar war.
Jäger 185, Friedrich I., Großherzog von Baden, 5 Mark, 1877, 1,792 g Gold 900/1.000, 17 mm, prägefrisch Mit Holz-Etui und Echtheits-Zertifikat. |
| | |
| | Weitere Bilder: |  |
| | Details | |
|---|
| Artikelname: | 5 Goldmark Großherzogtum von Baden Jaeger 185 | | Artikelnummer: | 6114 | | Prägestätte: | Großherzogtum Baden | | Kategorie: | Historische Münzen | | Erhaltung: | Prägefrisch | | Nominal / Nennwert: | 5 Goldmark | | Durchmesser: | 17 mm | | Rand: | Glatt | | Ausgabejahr: | 1877-1878 | | Ausgabeland: | Deutschland | | Fein- / Raugewicht: | 1,792 Gramm | | Material: | Gold | | Besonderheit: | Mit Holz-Etui und Echtheits-Zertifikat. |
| |
| Sie haben Fragen zum Artikel? |
Bitte tragen Sie Ihre email-Adresse und Frage in den folgenden Feldern ein und klicken dann auf OK.
|
|
|
| Artikel weiterempfehlen: |
| Empfehlen Sie diesen Artikel jemandem weiter!
Bitte eMail der Person im folgenden Formularfeld eintragen und auf OK klicken. |
|
|
| |
|
|
|
|
|  |
 | |