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| | | Goldschatz der Freien Stadt Danzig.
In der Zeit des 2. Weltkriegs war der Neptunbrunnen abgebaut und überstand so die Kriegswirren.
Die Freie Stadt Danzig
Nachdem Preußen gegen Napoleon verloren hatte, wurde das Danziger Gebiet im Tilsiter Friedensvertrag (Juli 1807) Frankreich überlassen. Zunächst war die Stadt von den französischen Truppen von März bis Mai 1807 belagert worden. Viele Bürger haben in dieser Zeit ihr Leben gelassen. Der französische Gouverneur der Freien Stadt Danzigs war Jean Rapp.
Als Napoleon 1812 die Schlacht in Russland verlor, wurde Danzig mit 40.000 französischen Soldaten von der russischen Armee bis zum Januar 1814 eingeschlossen. Danach konnte die Freie Stadt Danzig wieder mit Westpreußen vereinigt werden.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges war Danzigs Altstadt fast gänzlich zerstört. Heute lebt fast eine halbe Million Menschen in Danzig.
Eine 25 Gulden Goldmünze wurde 1930 geprägt und offiziell nie herausgegeben. Die 25 Gulden Goldmünze zeigt auf der Vorderseite Neptun mit Dreizack, der den Danziger Brunnen bewachen sollte, als Wahrzeichen Danzigs und auf der Rückseite zwei Löwen, die das Danziger Wappen halten. Darüber als Schrift Freie Stadt Danzig. Diese Goldmünze diente als Deckung des Notenumlaufs für die Bank von Danzig. Es wurden ursprünglich 4.000 Münzen geprägt, aber nicht eine Münze wurde offiziell herausgegeben.
1930 zur Zeit der Weltwirtschaftskrise gaben die Regierungen keine Goldmünzen mehr heraus, da die Goldbestände die Währungen absichern sollten.
Als durch die Invasion am 1. September 1939 die Freie Stadt Danzig dem Deutschen Reich angeschlossen wurde, wurde der Danziger Gulden durch die Reichsmark abgelöst. Für einen Gulden erhielten die Bürger 0,70 Reichsmark.
Die Goldgulden wurden zur Reichsbank in Berlin gebracht und dort zum überwiegenden Teil eingeschmolzen.
In den letzten 50 Jahren kamen deshalb einige 25 Gulden Goldstücke auf den Markt. Wir haben noch eine Katalognotierung des remonierten Kurt Jaeger - Die Deutschen Münzen seit 1871 - gefunden. Darin wird das 25 Gulden Goldstück zwischen 18.000 und 23.000 DM taxiert.
Jäger D 11, 20 Gulden 1930, 7,988 g Gold 916/1.000, 22 mm, Prägefrisch VZ/ST, inklusive Holz-Etui und Echtheits-Zertifikat. Rarität - nie im Umlauf gewesen. |
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| Artikelname: | 25 Gulden 1930 Freie Stadt Danzig Jaeger D11 | | Artikelnummer: | 6008 | | Prägestätte: | Freie Stadt Danzig | | Kategorie: | Historische Münzen | | Erhaltung: | Prägefrisch | | Auflage: | Unbekannt | | Nominal / Nennwert: | 25 Gulden | | Durchmesser: | 22 mm | | Rand: | Glatt | | Ausgabejahr: | 1930 | | Ausgabeland: | Deutschland | | Fein- / Raugewicht: | 7,988 Gramm | | Material: | Gold | | Besonderheit: | Offiziell nie herausgegeben und nie im Umlauf gewesen |
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